Zeittafel
|
1232
Bischof Brunward gründet das Zisterzienser-Jungfrauen-Kloster.
Der Besitz des Klosters ist groß und die geistlichen Tätigkeiten
sind umfangreich. Die Nonnen des Klosters stammen aus
bedeutenden und begüterten Adelsfamilien Mecklenburgs.
1542 - 1567
Überführung des Klosters zum lutherischen Bekenntnis. In dieser
Zeit ist es den Nonnen erlaubt, gewöhnliche Kleidung zu tragen
und sich zu verheiraten.
1575
Das Kloster wird unter Herzogin Elisabeth evangelisches Kloster.
1581
In der neuen Klosterordnung wird auch festgelegt, dass die
Konventualinnen lebenslang dem Kloster verpflichtet sind. Eine
Besonderheit der neuen Klosterordnung stellt die Stiftung einer
Mädchenschule dar. Jede Konventualin kann ein junges Mädchen aus
ihrer Verwandtschaft oder aus einer Adelsfamilie für eine
entsprechende Pension zu sich nehmen.
1756 - 1849
Ende der klösterlichen Nutzung. Das herzogliche Dominalamt zieht
in die Gebäude der Klosteranlage ein.
1876 - 1915
Kammerherr von Voß erwirbt das Kloster. Die Kirche wird
neugotisch überformt.
1849 - 1869
Privatbesitz Stein
1869 - 1876
Privatbesitz Philipp von Plessen
1905 - 1915
Erholungsheim
1920
Restaurant und Pensionat
1927
Das Kloster wird Eigentum der AOK Rostock. Während der Zeit des
Nationalsozialismus werden die Gebäude für den Arbeitsdienst
genutzt.
1945
und in den nachfolgenden Jahren sind Flüchtlinge, Waisenkinder
und ältere Menschen im Kloster untergebracht.
1950 - 1991
Heim zur Betreuung von schwererziehbaren Jugendlichen.
1995
Privatbesitz ohne Nutzung
2005
Öl- und Senfmühle GmbH, Michael Laumen
|
|